FineDings – Rückblick April 2021

Von Lena Beckmann am 03. Mai 2021

Ein Wiedersehen mit der Augsburger Puppenkiste im Corona-Alltag, Filterfunktionen, um das eigene Social-Media-Profil von Beleidigungen und Hass zu befreien, spannende neue Spielempfehlungen für die Alltagsflucht sowie weitere lustige oder inspirierende Netzfundstücke gibt es in unseren April FineDings.

von Lena Beckmann, Manuela Scherer 


Corona-Selbsttest vom Kasperl erklärt


Der Kasperl von der Augsburger Puppenkiste bietet eine kindgerechte Erklärung der Corona-Selbsttests. In diesem Video wird erklärt, wie Corona-Selbsttests richtig angewendet werden und Schritt für Schritt gezeigt, wie ein Test funktioniert. Das Video erntete auf YouTube schnell Kritik und erhielt viel Aufmerksamkeit von Coronaleugnern. Auf den "Hatestorm" folgte allerdings bald der "Lovestorm", der vor allem von der Twittergemeinde ausgelöst wurde. Wir finden: ein gelungenes Erklärvideo für eine junge Zielgruppe.

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Firmen haben Schwierigkeiten, die eigenen Kunden auf der Website zu identifizieren

FineDings April 2021 Mapp-Studie

(Foto: Sergey Zolkin, unsplash.com)

Eine Mapp-Studie zeigt auf, dass 53 Prozent der Unternehmen nicht in der Lage sind, die Kunden auf der eigenen Website zu identifizieren. Viele Marketer:innen haben Schwierigkeiten, die eigenen Geschäftsergebnisse mit den tatsächlichen Bedürfnissen der Kund:innen zu verknüpfen. Der Mangel an Customer Insights stellt dabei für die meisten die größte Herausforderung dar.

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Facebook führt Social Audio-Formate und -Tools ein

FineDings April 2021 Facebook Audio-Formate

(Bild: bruce mars, unsplash.com)

Ob Podcast, Hörbücher oder Sprachnachrichten – Audio-Fomate erfreuen sich einer immer wachsenderen Beliebtheit. Facebook hat nun neue Social Audio-Formate und -Tools für die Plattformen angekündigt. Das Ganze gliedert sich in 4 Säulen: Neue Werkzeuge für die eigene Audioerstellung, Soundbites – kurze kreative Audioclips, Podcasts und Live-Audio-Räume.

Interessant hierbei sind vor allem die letzten beiden Säulen. Durch die Podcast-Funktion wird es möglich sein, direkt in der Facebook-App Podcasts zu hören – sowohl, während man die App aktiv nutzt, als auch wenn sie nur im Hintergrund läuft. Das Ergebnis: Man muss als User:in nicht mehr die Facebook-App verlassen, um seinen Lieblingspodcast zu hören. Die Live-Audio-Räume kann man als Antwort von Facebook auf Clubhouse deuten. Zunächst wird diese Funktion in Gruppen und für Personen des öffentlichen Lebens getestet. Ziel ist es hierbei Audioschaffenden von Anfang an mehrere Möglichkeiten zu bieten, ihren Content zu monetarisieren. Der Unterschied zu Clubhouse ist: Die Live-Audio-Räume werden für alle Facebook-Nutzer:innen zugänglich sein.

Es bleibt definitiv spannend, wie die einzelnen Tools bei den User:innen ankommen werden und wie sehr diese schlussendlich genutzt werden.

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Instagram führt neue Filter ein, die beleidigende Wörter und Emojis entfernen

FineDings April 2021 Instagram Filter

(Foto: Daniel Korpai, unsplash.com)

Auf Instagram kommt es leider immer wieder zu Hass- sowie beleidigenden Kommentaren. Instagram bietet jetzt eine neue Funktion an, mit dessen Hilfe Nutzer:innen eine Liste mit Wörtern, Sätzen und auch Emojis anlegen können, die herausgefiltert werden sollen. Mithilfe dieser Funktion werden beleidigende Nachrichten in einem eigenen Ordner gefiltert und können ungelesen gelöscht werden.

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Dorfromantik - Entspannendes Indie-Game für Zuhause

FineDings April 2021 Dorfromantik

(Screenshot: steam.com)

Bei „Dorfromantik“ handelt es sich um ein Indie-Game, welches von engagierten Game Design Studenten aus Berlin entwickelt wurde. Ziel dieses Spiels ist es, eine funktionierende Welt zu bauen, in der Häuser, Felder, Wälder, Schienen oder Flüsse sinnvoll miteinander verknüpft werden. Dabei werden sechseckige Kärtchen aneinander gelegt, bis alle passenden Kärtchen aufgebraucht sind. Durch cleveres Anlegen erhöht sich der Stapel an verfügbaren Kärtchen immer wieder. Dorfromantik ist vor allem für Spieler:innen geeignet, die nach einem stressigen Arbeitstag nach einem entspannenden aber keinesfalls langweiligen Spiel suchen.

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Automatisierung – die nächste drohende Gefahr?

FineDings April 2021 Automatisierung - Drohende Gefahr?

(Foto: David Levêque, unsplash.com)

Dass die Digitalisierung in Deutschland vor Corona nur schleichend voranschritt, ist uns allen bekannt. „Covid hat uns zehn Jahre in die digitale Zukunft katapultiert.“, sagt BCG-Arbeitsmarktexperte Rainer Strack. Doch irgendwie ist diese Information bei vielen Arbeitnehmer:innen in Deutschland noch nicht angekommen.

Das hat eine internationale Umfrage unter weltweit knapp 210.000 Arbeitnehmer:innen in 190 Ländern ergeben. Während eine hohe Zahl an Arbeitnehmer:innen in anderen Ländern wegen der Automatisierung um ihren Job besorgt sind – 61% in Singapur, 48% in China, 44% in den USA – ist die Zahl im deutschsprachigen Raum vergleichsweise niedrig: 36% in der Schweiz, 23% in Österreich und nur 28% in Deutschland.

Dass uns die Digitalisierung und Automatisierung keine bis wenige Sorgen machen, hat auch einen direkten Effekt auf die Bereitschaft, eine Umschulung oder Weiterbildung durchzuführen: Nur 55% der Studienteilnehmer:innen sind offen für einen anderen Beruf. 

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Gartic Phone – Stille Post trifft auf Montagsmaler

FineDings April 2021 Gartic Phone

(Foto: garticphone.com)

Montagsmaler und Stille Post in einem Spiel? Geht doch garnicht, geht doch wohl! Gartic Phone ist ein kostenloses Browsergame, das virtuellen Spielspaß mit euren Freunden, Familie oder Kollegen garantiert. Ihr denkt euch erst einmal einen Satz aus und lasst diesen anschließend von Mitspieler:innen malen – während ihr natürlich ebenfalls einen Satz zugewiesen bekommt, den ihr malen müsst. Wenn ihr genug Mitspieler:innen seid, wird das Bild wieder in einen Satz interpretiert usw. Je verrückter die Sätze und je höher die Anzahl der Mitspieler:innen – desto witziger das Spiel! 

Da wird aus einem Satz wie „Schlittschuhlaufen in New York“ am Ende „Rockender Dementor läuft Schlittschuh“ oder aus “Englische Kakerlake schüttelt sich”  “Marienkäfer darf nicht in die Kirche”. Die Zeichen-Tools haben einiges zu bieten und der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Eine Runde mit “Filmtiteln” oder “Redewendungen” oder eben einfach nur Quatschsätze. 😃 

Auf die Plätze, Blödsinn schreiben, los! »

 

 

Für ein deutsches Unternehmen arbeiten - in Schweden wohnen. Homeoffice macht's möglich.

FineDings April 2021 Schweden

(Foto: Jon Flobrant, unsplash.com)

Eine Umfrage des Digitalverbandes Bitkom hat ergeben, dass in etwa jede:r fünfte Berufstätige umziehen würde, wenn er/sie größtenteils im Homeoffice und nicht in einem festen Büro arbeiten könnte. Pia Sternberg ist dabei, sich diesen Traum zu erfüllen. Sie wandert nach Schweden aus, arbeitet aber weiterhin für eine PR-Agentur aus Berlin.

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Themen: FineDings, Netzfundstücke, Design, JUNGMUT