FineDings – Rückblick Februar 2020

Von Agata Bohnenkamp am 02. März 2020

Irgendwo zwischen Deeptalks, Tea Time und Netflix & Chill sind unsere aktuellen FineDings entstanden. Was uns im Februar begeistert, schockiert und verblüfft hat, erfahrt ihr hier!

von Agata Bohnenkamp

Welcome to Winona

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(Screenshot: www.welcometowinona.com)

Habt ihr auch den Super Bowl geschaut? Passend zu diesem Event durfte Winona – sowohl die Stadt als auch die Schauspielerin – die Hauptrolle in einer Werbung spielen. Die Stadt von Minnesota war Schauplatz einer Squarespace-Werbung  mit Winona Ryder, die zu ihren Wurzeln zurück reist, um eine Website für kleine Unternehmen mit dem Titel “Welcome to Winona” zu erstellen.  

Hier geht’s zum Spot.

 

 

KI warnte als erstes vor Corona-Virus

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(Foto: Unsplash/CDC)

Kaum ein Thema sorgt aktuell für mehr Schlagzeilen als der Corona-Virus. Das kanadische Unternehmen Bluedot soll mit einer KI-geschützten Prognose bereits am 31.12.2019 vor einem Virus-Ausbruch gewarnt haben. Damit war die die Software mit dieser Warnung neun Tage früher dran als die Weltgesundheitsorganisation WHO. Wie das möglich war, könnt ihr hier nachlesen.

 

 

Deeptalk beim WDR

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(Screenshot: www1.wdr.de)
Privatsphäre im Internet, Tipps gegen Smartphone-Sucht oder Shitstorm – mit diesen und vielen anderen Themen beschäftigt sich die neue WDR-Rubrik docupy talks. Die dokumentarischen Videos handeln hauptsächlich von gesellschaftspolitischen Themen und veranschaulichen diese aus verschiedenen Blickwinkeln. Hier gelangst du zur Mediathek.

 

 

Crocodile Duntea

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(Screenshot: www.ocean-teabag.com)

Wie süß ist das denn? Ziemlich cool fanden wir im Februar die tierischen Teebeutel von Ocean Tea Bags. Stets nach dem Motto “Das Auge trinkt mit” hat die japanische Marke ihre Teebeutel optisch etwas aufgepimpt und in süße Tierchen verwandelt. Nun können TeeliebhaberInnen ihrer Teetasse mit Schildkröten, Eichhörnchen oder einem Wal teilen. Leider ist der Tee in Deutschland nicht erhältlich, aber ein Blick auf die kreativen Teebeutel lohnt sich dennoch allemale.

 

 

Mülltrennung To Go

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(Foto: Unsplash/Jilbert Ebrahimi)

Das uns unserer Planet am Herzen liegt, ist kein Geheimnis. Wir als Digitalagentur bemühen uns täglich um ein nachhaltiges und umweltfreundliches Leben. Umso mehr hat uns die KI Oscar erfreut. Denn Oscar soll zukünftig Menschen dabei helfen ihren Müll richtig zu trennen. Mithilfe von Machine Learning und Computervision soll den Personen kommuniziert werden, was in welchen Container gehört. Wer richtig trennt, bekommt Lob und Goodies in Form von beispielsweise Kinorabatten. Wer jedoch falsch trennt, wird prompt von Oscar ermahnt und auf die Fehler hingewiesen. Wie das Ganze funktioniert und wie es vor allem mit, Obacht Alman, dem Datenschutz aussieht, könnt ihr hier nachlesen.

 

 

Quibi – zwischen YouTube und Netflix

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(Screenshot: www.quibi.com)

Ein Streamingdienst exklusiv für Smartphones – ab April soll diese Idee in den USA realisiert werden. Quibi steht hier für “quick bites”, was so viel heißt wie kurze Videos. Das Konzept dahinter ist schneller Videokonsum. So sollen die zukünftigen Inhalte nicht länger als zehn Minuten dauern und sowohl im Quer- als auch im Hochformat konsumierbar sein. Die Qualität soll darunter aber nicht leiden und mit den großen Streaming-Plattformen mithalten können. Was die Plattform sonst noch zu bieten hat, könnt ihr hier nachlesen.

 

 

Digitaler Trendsetter: e-Stonia

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(Foto: www.qz.com)

Wir schwingen mal wieder unser Estland-Fähnchen! Spätestens seit Tims Ausflug in das digitale Wunderland ist klar - die haben’s drauf die Estländer. Der Großteil der staatlichen Dienste wird hier nämlich schon online angeboten – Auto kaufen, elektronische Rezepte verwenden oder Kindergeld beantragen. Lediglich zum Heiraten und zum Immobilienkauf muss man das Haus verlassen. Während in anderen Ländern, Spoiler – Deutschland, Menschen viel Geduld bei Ämtern mitbringen müssen, geht in Estland alles online. Wie genau? Alles rund um Entstehung, Sicherheit und Datenschutz kannst du hier (digital) nachlesen.

 

 

Poster in Pastelltönen

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(Screenshot: www.itsnicethat.com)

Aufgepasst liebe Indie-Filme-Fans! Im Sommer gibt’s was Neues von Wes Anderson – The French Dispatch. Seine Wiederkehr ist sehr willkommen, da sein Marketing niemals enttäuscht. Und auch wir freuen uns wie Bolle. Auch wenn der Trailer mittlerweile veröffentlicht wurde, hat uns eher das Filmplakat begeistert. Der spanische Illustrator Javi Aznarez ist für das prachtvolle Meisterwerke verantwortlich. Der Film beschreibt eine fiktive New Yorker Zeitschrift in Frankreich des 20. Jahrhunderts. Trailer und vor allem Filmplakat gibt’s hier.
Film ab!

Hier könnt ihr außerdem nachlesen, was sich Wes Andersons Grafik Designerin Erica Dorn bei dem Plakat so gedacht hat.

 

 

Wiedersehen durch Virtual Reality

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(Screenshot: www.spiegel.de)

Würdest du, hättest du die Chance dazu, gerne noch einmal auf eine verstorbene Person treffen? Ja? Nein? Einer Mutter aus Südkorea wurde genau diese Angebot gemacht. Sie bekam die Möglichkeit ihre verstorbene siebenjährige Tochter noch einmal zu treffen – und zwar virtuell. Normalerweise wird diese Art von Technologien eher für Spiele eingesetzt. Für diesen außergewöhnlichen Zweck musste das Mädchen zunächst digitalisiert werden, acht Monate hat dieser Vorgang gedauert. Die Szenen, die für eine TV-Dokumentation dienen, dürften bei vielen für einen Kloß im Hals sorgen, so herzzerreißend ist die Begegnung von Mutter und Tochter. Hier könnt ihr das emotionale Aufeinandertreffen sehen. Packt die Taschentücher aus und los.

 

 

 

 Kunst im Taschenformat

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(Foto: www.thisiscolossal.com)

Angela Mckays, eine Designerin und Illustratorin aus New York, hat ein Notizbuch mit wundervolles Skizzen entworfen. Dabei hat sie sich von verschiedenen Orten, der Natur, Reiseabenteuern oder aber auch alten Krimis inspirieren lassen. Jede einzelne Seite ist ein kleines Meisterwerk. Wir hatten beim digitalen Durchblättern jedenfalls großen Spaß. Du möchtest die Miniaturbilder sehen?

Hier entlang bitte.

 

 

Work, Walz & Travel


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(Screenshot: www.page-online.de)

Neee, nicht das was du jetzt vielleicht denkst: “Lisa, 19, mag eigentlich Pferde, reist nach ihrem Abi wegen Fernweh aber erstmal nach Australien”. Wir meinen Design Walz – ein Konzept, dass Alexander Bönninger selbst ausprobiert und jetzt für andere ins Leben gerufen hat. Dabei geht es um eine Art Bildungsreise, bei der Designer*innen innerhalb kurzer Zeit verschiedene Agenturen kennenlernen und so unterschiedliche Erfahrungen und Kontakte sammeln können. Welche Erlebnisse Alexander als Wandergeselle gemacht hat und wie er jetzt sein Modell für andere Designer möglich machen möchte, kannst du hier nachlesen.

 

Themen: FineDings, Netzfundstücke, Design, JUNGMUT, Nachhaltigkeit, Walz