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FineDings – Rückblick September

17. Oktober 2018

Welche Themen der digitalen Welt haben uns im vergangenen Monat inspiriert? Welche Projekte haben uns bewegt? All das in den neuen FineDings, unseren Netzfundstücken aus dem Monat September.

von Laura Langenbach & Marie Neuhalfen

 

Insta Novels

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(Screenshot: The New York Public Library)

Instagram ist voll von uniformen Bildern und Storys. Bowls, Beautytipps, Fashion, Reisen, Fitness, das perfekte Leben. Das Instagram aber auch eine Plattform für Kunst und Kultur abseits der Werbeindustrie sein kann, zeigt das neue Projekt der New York Public Library. Auf ihrem Instagram-Account veröffentlichen Sie seit September in regelmäßigen Abständen Literaturklassiker wie “Alice im Wunderland” oder Kafkas “Die Verwandlung” als Story. Begleitet werden die Werke von animierten Illustrationen verschiedener Künstler. Eine tolle Idee, die insbesondere der jüngeren Insta-Generation Literatur kostenlos zugänglich macht.

➜ Hier gelangst du zum Instagram Account der New York Public Library.

 

Digitales Bäckerhandwerk: Pralinien aus dem 3D-Drucker

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(Foto: Marijn Roovers)

Süß, süßer, 3D-Drucker? Klingt komisch, ist aber wahr: Procusini bieten nun auch Pralinen aus dem 3D-Drucker an! Der große Vorteil: Form und Zusammenstellung der süßen Leckereien sind relativ frei wähl- und individualisierbar. Neben Hohlformen können auch Schriftzüge und Logos produziert werden. Liebe Procusini-Crew, wenn ihr noch Produkttester sucht, wir wären dabei…

➜ Hier gelangst Du zur Website von Procusini.

 

Illustrationen: Strong Women

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(Screenshot: Behance.net)

Das Stecktuch – ein typisch männliches Accessoire. R. Culturi hat sich für dieses Mode-Utensil etwas Neues überlegt: In Zusammenarbeit mit dem Künstler Saddo brachte die italienische Bekleidungsmarke eine besondere Linie von Stecktüchern heraus. Auf ihnen sind starke Frauen zu sehen, deren Illustrationen auf unterschiedlichen realen Frauen(-gruppen) basieren, die eben nicht mit Glitzer, Samt und Seide leben (wollen) oder aufgewachsen sind. Saddos Illustrationen zeigen Frauen, wie sie Dinge tun, die man stereotypisch eher dem männlichen Geschlecht zuordnet. So fahren sie beispielsweise Skateboard, spielen E-Gitarre oder Basketball.

➜ Hier geht’s zum Projekt.

 

Kunst goes GIF

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(Grafik: artukdotorg.tumblr.com)

Endlich, endlich neuer GIF-Input für die alltägliche Büro-Konversation. Art UK, eine englische Wohltätigkeitsorganisation, hat sich etwas überlegt, um Kunstwerken neue Online-Credibility und -Usability zu verleihen und so ganz nebenbei das Bewusstsein für Kunst zu stärken. Auf tumblr findet sich eine interaktive Galerie, in der den Kunstwerken durch kleine Animationen Leben eingehaucht wird. Anschauen, benutzen – und nebenbei vielleicht noch etwas lernen.

➜ Hier kannst du Dir alle Kunstwerke anschauen.

 

Fritz-Kola für Geflüchtete

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(Screenshot: Page Online)

„Hinter jedem Gesicht stecke eine Geschichte, hinter jedem Menschen ein Schicksal.“ Die Damen und Herren von fritz-kola haben zum „Human Rights Film Festival Berlin“ eine – wie wir finden – großartige und wichtige Aktion „Give them a face“ ins Leben gerufen und neue Etiketten entwickelt. Normalerweise zieren die Köpfe der Firmengründer das fritz-Logo. Jetzt wurden sie gegen jeweils eines von fünf Gesichtern von Geflüchteten ausgetauscht, deren Geschichten in den Filmen des Festivals dokumentiert werden.  Die Aktion soll ein Zeichen für mehr Solidarität und gesellschaftliche Aufmerksamkeit setzen.

➜ Hier geht’s zur Kampagne.

 

StreetArt: Gesichter auf der Straße

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(Screenshot: Smynal.com)

Im tristen Grau einer Großstadt verdirbt es Dir zwischen Hydranten und farblosen Wänden regelmäßig die Laune? Dann solltest du Dir jetzt sofort einen Flug nach Chicago buchen. Hier sorgt nämlich StreetArtist Smynal für viele fröhliche Gesichter – vor allen bei Mülleimern, Wänden und Hydranten. Mit einfachen Stickern, verwandelt er das langweiligste Regenrohr in ein lachendes Gesicht. Eine schöne Idee, die gute Laune in die Straßen bringt.

➜ Hier geht es zum Instagram-Kanal von Smynal.