FineDings – Rückblick September 2020

Von Marie Neuhalfen am 13. Oktober 2020

Die perfekte Soundkulisse fürs einsame Homeoffice, ein ziemlich spannendes Plakat, ein blutiges Pantone Release und weitere lustige oder inspirierende Netzfundstücke findet Ihr in unseren September FineDings.

von Marie Neuhalfen

The Sound of Colleagues

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(Foto: Sound of Colleagues)

Auch wenn wir uns nach all den Monaten so langsam an unseren Arbeitsalltag im Homeoffice gewöhnt haben, so fehlen die Kollegen, ständig klingelnde Telefone und Beaus Bellen doch immer noch sehr. Jeden jemals verfluchten Sound einer klassischen Bürosoundkulisse gibt es Dank Spotify aber jetzt auch für zu Hause. Mit Sound of Colleagues hat der Streaming Anbieter einen Generator für eure persönliche Soundkulisse entwickelt. Ein bisschen Telefon hier, ein bisschen Hundegebell da – und zack wird das Homeoffice zum Großraumbüro. 

Ok, zugegeben, lange haben wir es nicht ausgehalten. Aber für einen kleinen nostalgischen Ausflug in den Bürotrubel ist Sound of Colleagues eine tolle Idee.

 

Reale Dystopie San Francisco

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(Screenshot: YouTube)

Diese Bilder von San Francisco könnten aus dem neuesten Ridley Scott Film stammen, tun sie aber leider nicht. Waldbrände verwandelten den normalerweise blauen, sonnigen Himmel am 9. September 2020 in ein apokalyptisches Orangerot. Mit einer Drohne wurde das Video wurde um 11 Uhr morgens aufgenommen, als es normalerweise hell und sonnig war. Unterlegt mit dem Blade Runner Soundtrack, wirkt die Stadt wie ein real gewordener Alptraum. 

Unter maskoakland.org werden Spenden für alle Communitys gesammelt, die dem Rauch nicht entkommen können.

 

 

Lets talk about... Red!

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(Screenshot: Pantone)
Rot, rot, rot sind alle meine Farben. Pantone und die schwedische Gesundheitsbrand Intimina haben zusammen eine "aktive und abenteuerliche" rote Farbe kreiert und wollen damit den offenen und positiven Diskurs über Menstruation anregen. Der blutrote Farbton wird auf einer mit einem Umriss einer Gebärmutter und eines Eierstocks mit einer Menstruationstasse dargestellt. Intimina stellt diese wiederverwendbaren Tassen her, die so konzipiert sind, dass sie bequem in den Körper passen und eine kostengünstige und nachhaltige Möglichkeit für Menschen bieten, den Menstruationsfluss zu steuern.

 

 

Dino Tomics Heldenreise

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(Foto: designyoutrust)

Die Heldenreise des Künstlers Dino Tomic sieht etwas anders aus, als wir sie kennen. Er hat sich die beliebtesten Comic Helden der Geschichte geschnappt und diese zu lustigen und gruseligen neuen Charakteren fusioniert. 

Auf seinem Instagram Kanal veröffentlicht der Illustrator regelmäßig seine neuen Kreationen. Eigentlich ist Tomic als Tattooartist und für seine Zeichnungen bekannt – wir freuen uns, dass er neue Wege beschritten hat.

 

 

Erstes blitzendes Plakat der Welt

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(Screenshot: YouTube)

Auch bei diesem FineDing verschmelzen Realität und Fiktion – allerdings auf erfreulichere Weise. Für diese Aktion haben E wie Einfach und Netflix eine bis zu 1,5 Millionen Volt starke Ladung Starkstrom durch eine Tesla-Spule geleitet, die sich auf einem Werbeplakat in Köln in dreieinhalb Meter langen Lichtblitzen entladen hat. Wie surreal das war, könnt ihr in diesem Video sehen. 

Seit Frühjahr 2020 ist E wie Einfach als erster Energieanbieter in Europa Kooperationspartner von Netflix und bietet Neukunden ein zwölf Monate kostenloses Abo bei dem Streamingdienst an. Mit Jung von Matt gaben die beiden Konzerne ihre blitzende Vermählung öffentlich bekannt und haben damit gleichzeitig das erste blitzende Plakat der Welt geschaffen.

 

 

Wie teuer müssten Lebensmittel sein?

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(Screenshot: Business Punk)

Diese Frage hat sich Penny gestellt, mit einem nicht gerade überraschenden Ergebnis: viel teurer! In Berlin-Spandau hat die Supermarktkette daher nun ihren ersten Nachhaltigkeits-Erlebnismarkt eröffnet. Zusammen mit der Universität Augsburg hat Penny dafür für acht Produkte der Eigenmarke berechnet, um wieviel Prozent die Preise steigen würden, wenn man versteckte Kosten (z.B. Schadkosten durch Ausstoß von Treibhausgasen, Einsatz von Energie und Nutzung landwirtschaftlicher Geräte) mit einrechnen würde. Durchgespielt haben sie das Ganze für Bio-Artikel und konventionelle Artikel und die kann man im Nachhaltigkeitsmarkt nun zu realistischeren Preisen kaufen. Um das Bewusstsein für versteckte Kosten zu schärfen, werden diese für ausgewählte Produkte offen gelegt.

Möglicherweise ist dieser Markt ein Vorbild für andere Ketten und Discounter, in jedem Fall aber eine Inspiration für uns alle. Mehr Infos zum Thema findet ihr hier.

Themen: FineDings, Netzfundstücke, Design, JUNGMUT